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Auch hast du wahrscheinlich gedacht es wäre ein Bordellmanagement-Spiel

Äh, nein. Aber das ist ein Teil des Spiels, so wie ich die Beschreibung verstanden habe. Die Heldin will Geld ranschaffen. Mit allen Mitteln. Inklusive selber Anschaffen und Anschaffen lassen. Und wenn sie in der Bäckerei und anderen Orten arbeitet und dabei nicht ihre Vorzüge nutzen sollte, stellt sich die Frage, ob das ganze Spiel nicht vielleicht als reguläre Wirtschafssimulation mit RPG-Elementen besser funktionieren würde. Defender of the Crown war nicht umsonst so beliebt damals. Spiele dieser Art sind natürlich komplexer geworden und mit Erotik kann man das nochmal anders angehen.

Das Tutorial ist natürlich auch nur Optional zu lesen - mal sehen ob ich es irgendwie deichseln kann das beim ersten mal Pflücken

Das war nur ein willkürliches Beispiel. Bei so komplexen Spielen hast du immer das Problem, wie du einen neuen Spieler in das Spiel bringst und ihn dort hältst. Informationsüberflutung am Anfang ist da nicht hilfreich. Dazu zähle ich auch, dass ich gleich am Anfang auf die Oberflächenkarte wechseln konnte und buchstäblich planlos umhergeirrt bin. Was ich seit je her bei rpg maker artigen Spielen hasse, ist die Grenze am Bildschirmrand. Es ist nie wirklich einsichtig, ob die Grenze etwas tut oder nicht.

Es gibt den Begriff der Gameplay-Loop. In einer Wisim wären das z.B. die üblichen Dinge die man zwischen Rundenstart und Rundenende so tut oder tun muss. Also Ressurcen ausgeben und verwalten. Oder auch Ressourcen sammeln zu Anfangs, wenn man noch keine Angestellten hat. Rundenende wird wohl im Bett ruhen sein. Meiner Ansicht nach sollte ein Tuturial den Spieler durch so einen Schleifendurchgang führen und Schritt für Schritt komplexer werden. Mit zusätzlichen Tutorial-Tipps, jedesmal wenn eine neue Mechanik eingeführt wird.

Um das willkürliche Beispiel aufzugreifen, sobald die Heldin in den Bereich geht, wo sie farmen könnte, sind da die drei verschiedenen Pflanzenarten mit je einem Schild drüber und wenn sie das Schild liest, steht jeweils die Besonderheit. Und vom Leveldesign könnte man die Heldin durch eine komplexer werdende Anfangsregion leiten.

Genre ist zwar reichlich anders, aber vielleicht kennst du ja den Anfang von Skyrim. Man weiß natürlich was da gemacht wird, und warum, aber man wird in dem Anfangsszenario durch die meisten Spielmechaniken geleitet und kriegt dann eine Mission als Vorschlag wo man die Reise beginnen sollte. 

aber zumindest schon einmal cool dass du einen Weg in die Wälder

Wie gesagt, ich bin planlos umhergeirrt. Da waren dann irgendwelche Zombies oder so ähnlich und ich hab auf Auto geklickt und eine Weile später war Game Over. Von einem unbeschwerten Erotikspiel erwarte ich sowas nicht. Da gibt es genügend andere Dinge, die da passieren können, besonders bei einer weiblichen Hauptfigur.

Morgens und Vormittags

Wie die Zeit im Spiel voranschreitet, ist an mir vorbeigegangen. Aber ich hab auch nur wenige Minuten gespielt. (Hab es gerade in der Beschreibung gelesen.)

Außerhalb von Japan bezeichnet man mit H eigentlich Sachen die an japanisches H angelehnt sind. Das ist in etwa so, als ob du ein Spiel mit Lesben-Content als Yuri tagst. Ja, Yuri ist lesbischer Content, aber das ist halt eine Untergruppe vom lesbian tag. Die Meinungen werden da auseinandergehen und es gibt über ein Dutzend "nsfw" tags die alle nur das gleiche aussagen: es geht explizit zur Sache.

Ich glaube eigentlich schon, dass ich recht gut verstanden habe, was für ein Spiel das werden soll. Aber seine Ressourcen so zu verwalten, dass man irgendwann genug Geld hat, um ein Königreich zu erobern, ist im Kern eine Wisim. Nimmst du die Wisim raus, ist es ein anderes Spiel. Nimmst du die Kämpfe gegen Zombies raus, bleibt es das gleiche Spiel mit weniger Details und Nebenquests. Eine signifikante Änderung wäre, wenn du dein Reich Stück für Stück erobern könntest und diese Stücke auch wieder verlieren. Das ginge dann schon etwas in den 4X Bereich.

Von der Immersion der Geschichte her, warum kann die Heldin "Armeepunkte" sammeln, ohne dass die jetzige Regierung was davon mitbekommt und dies unterbindet. Das ist immerhin eine Rebellion.

(+1)

Jap. Und genau das ist ja nicht möglich. Es gibt eine Region die als "Kaiserthron" bekannt ist. Diese Region ist auf der Karte im Nordenosten. Genau diesen Kaiserthron gilt es zurück zu erobern. Nachdem der Kaiser gefallen war sind die Stämme, Gruppierungen und Städte in andere politische Richtungen gewechselt. 

In einer normalen WiSim würde man jetzt diese Dinger durch Handel wieder eingliedern, das Eingliedern funktioniert in meinem Spiel nur anders. Man muss wissen die ganze Map gehörte einst zum Kaiserreich und nach dem "verlorenen Krieg" haben die meisten halt von Kaisern abgelassen und wollen nun autonom regiert werden obwohl noch viele Gruppierungen damit liebäugeln wieder einen starken Kaiser als Anführer zu haben (oder Kaiserin). 

Im Grunde gewinnst du die Länder und Armeepunkte wenn du die Fraktionsquests von denen erledigst oder dich einer Fraktion anschließt, womöglich sogar Fraktionen miteinander verbündest, was natürlich der beste Fall wäre. Deswegen sagte ich ja das Spiel ist hauptsächlich auf Nebenquests aufgebaut. Das Gold wirst du später brauchen um zerstörte Städte wieder aufbauen zu können, da das Holz aus deinen Holzfällerlagern dafür nicht reichen wird. Also ja man ist durchaus gezwungen ein paar Unternehmen zu haben damit täglich Geld in die Kasse kommt. 

Zu Anfang des Spieles würde ich dir erst einmal recht geben das das "Unternehmen aufbauen" so wirkt als würde es keine Funktion haben. Die Funktion soll aber noch kommen wie ich bereits erklärt habe. 

Die "Autobattle"-Funktion habe ich tatsächlich noch nie genutzt im Test. Weiß auch nicht wie der RPG-Maker diese Battles macht oder ob es Voreinstellungen dafür gibt. In der Regel sollten die Kämpfe nicht zu leicht und nicht zu schwer sein. Womöglich muss ich ins erste Dorf noch einmal einen Händler bauen der stärkere Waffen verkauft.